LANDESVERBAND SCHWEIZ
 

 

 

„Grosser Ring“ aus der Ausstellung von 
P. Rauscher zum BVMW Kongress 2011

 

Wittenstein preisgekrönt und neues Werk in der Schweiz

Zug - Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein, wurde kürzlich von Ernst & Young in Frankfurt a. M. zum „Entrepreneur des Jahres 2011“ (Sparte Industrie), gekürt. Sein Unternehmen, die Wittenstein AG, ist Weltmarktführer bei Mechatronischen Antrieben und beschäftigt heute ca. 1'400 Mitarbeiter. Im Bündnerischen Grüsch, wo das Unternehmen seit mehr als 10 Jahren eine Schweiz-Niederlassung betreibt, eröffnete er vor Jahresfrist ein neues Werk, in dem Verwaltung und Produktion zusammengezogen wurden.

Wittenstein gilt als ein Visionär unter den Maschinenbauern, der aus einer damaligen Nähmaschinenfabrik einen Weltmarktführer für hoch präzise Antriebstechnik machte. Die Produkte der Wittenstein AG sind heute überall dort im Einsatz, wo es um Höchstleistungen geht: Ob Lewis Hamilton in seinem Rennwagen sitzt, Halle Berry in einem James-Bond-Film auf einen Roboter trifft oder ein Raumgleiter ins Weltall aufbricht oder ein Airbus A380 startet, überall sind die mechatronischen Antriebssysteme des Deutschen Herstellers eingebaut.

Überall dort wo äußerst präzise angetrieben, gesteuert und geregelt werden muss, so auch in Robotern, Prothesen oder Weltraumteleskopen, vom kleinsten Hochleistungs-Servoantrieb der Welt bis hin zu Hochtechnologien im Medizinwesen, finden sich erfolgreiche Beispiele vom Erfindergeist der Mitarbeiter: 361 aktive Patente und Gebrauchsmuster sind ein eindrucksvolles Abbild schwäbischer Ingenieurskunst.

Die Wittenstein AG ist ein mittelständisches Vorzeigeunternehmen: Traditionsreich, hochinnovativ und profitabel. Der Mann an der Spitze, Dr. Manfred Wittenstein, war zuletzt neben seinen Aufgaben im Unternehmen, von 2007 bis 2010 Präsident des Verbands deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA).

Am Standort Schweiz eröffnete das Unternehmen vor gut einem Jahr, im Oktober 2010, ein neues hochmodernes Werk, in dem einige Dutzend Mitarbeiter beschäftigt sind. Nicht nur das neue Gebäude ist ein Bekenntnis der Wittenstein AG zum Standort Schweiz. Auf dem Grundstück sind noch zwei Erweiterungen in der gleichen Grössenordnung möglich; das entsprechende Bauland hat sich das Unternehmen bereits gesichert. Rund ein Drittel des Neubaus ist mit Büros genutzt; der Rest dient der Fabrikation und Logistik.

Im Schweizer Werk wird Sensortechnik entwickelt und zusammen mit kompletten Antriebslösungen vertrieben. Es werden auch hochwertige Verzahnungskomponenten hergestellt. Bei der Konzeption der Produktionsflächen wurde besonders darauf geachtet, künftige Entwicklungen nicht zu behindern. So ist das Raumkonzept bewusst flexibel gehalten, um rasch auf neue Herausforderungen reagieren zu können.

Die Wittenstein AG wurde im Jahr 1949 im deutschen Igersheirn gegründet. Inzwischen beschäftigt der Hersteller von Getrieben, elektromechanischen Antriebssystemen sowie von Servosystemen und -motoren weltweit rund 1‘400 Mitarbeiter. Gegründet wurde das Unternehmen einst mit einer ganz anderen Ausrichtung. Walter Wittenstein und Bruno Dähn hatten vor gut 60 Jahren mit der Herstellung Von Maschinen zur Fertigung von Handschuhen begonnen. Erst nach dem Niedergang der Blüte des Handschuhtragens und dem Eintritt des heutigen Vorstandsvorsitzenden, Walter Wittensteins Sohn Manfred, änderte sich in den späten 70er Jahren die Produktpalette.

Längst werden die Produkte der Schwaben nicht mehr vorwiegend auf dem Heimmarkt verkauft. So ist Wittenstein heute bereits in über 40 Ländern präsent und der Exportanteil beträgt über 60 Prozent.

BVMW Geschäftsstelle Zug 

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Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein im Referat


Wittenstein (Schweiz) AG, Neubau


Messestand der Wittenstein AG
 

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