LANDESVERBAND SCHWEIZ
 

 

 

„Grosser Ring“ aus der Ausstellung von 
P. Rauscher zum BVMW Kongress 2011

 

Schweizer Tourismus mit steigenden Verkaufszahlen

Zug/Zürich – Die Schweiz ist im Tourismus weiterhin Weltspitze und hat steigende Verkaufszahlen. Sie verteidigte in der aktuellen Studie des World Economic Forum (WEF) ihre Spitzenposition vor Deutschland, Frankreich und Österreich. 2010 wurden über 36 mio. Übernachtungen verkauft. Das sind 1,7 Prozent oder fast 620'000 mehr als im Jahr 2009.

Der Schweizer Tourismus glänzt mit seiner Infrastruktur, der ökologischen Nachhaltigkeit, der gesunden Natur in direkter Nähe von Zentren, der Sicherheit im öffentlichen Raum und der Ausbildung der Mitarbeitenden, wie das WEF heute bekannt gab.  

Bei der Qualifikation des Personals belegt die Schweiz weltweit Rang zwei, die Strassen, Bahnen und übrige Verkehrsinfrastruktur ist nur in fünf anderen Ländern besser. Bei der allgemeinen Tourismusinfrastruktur, dazu zählt das WEF etwa die Hotelbetten oder Geldautomaten, belegt die Schweiz Rang acht.  

Grösste Schwäche des Schweizer Tourismus ist das Preisniveau. Die Tourismusindustrie machte 2010 gemäss der Studie 5,8 Prozent des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) aus und schafft 7,8 Prozent aller Arbeitsplätze.

Zuwachs trotz des hohen Frankenkurses
Wegen des hohen Kurses des Schweizer Franken kamen weniger Gästen aus europäischen Ländern angereist (- 2 Prozent). Dafür kamen mehr Chinesen (+ 49 Prozent), Inder und Touristen aus den Golfstaaten. Die ausländischen Gäste sorgten bei den Übernachtungen für ein Plus von 1,4 Prozent. Die Nachfrage aus dem Inland ist um 2,2 Prozent gewachsen.

Im Durchschnitt sind die Gäste 2,2 Nächte geblieben. Am längsten blieben die Touristen in der Region Graubünden (3,1 Nächte). Am schnellsten reisten sie wieder von Freiburg, Neuenburg und dem Jura (1,7 Nächte) ab.

Das stärkste Wachstum gab es in der Region Zürich mit einem Plus von 8,1 Prozent. Auch die Zentralschweiz konnte mit 3,4 Prozent mehr Übernachtungen stark zulegen. Rückläufig haben sich hingegen die Übernachtungszahlen im Wallis (-2,9 Prozent) und dem Tessin (-4,6 Prozent) entwickelt.

BVMW Geschäftsstelle Zug

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20. Mai 2012 - 10:04 Uhr


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