BVMW: Mittagschlaf im Büro empfohlen
Düsseldorf/Zug – In vielen Ländern ist er bereits salonfähig: Der Mittagschlaf im Büro. Wenn Sie als Chef in nächster Zeit wieder einmal vor Ihren Mitarbeitern stehen und sich beschweren, die Damen und Herren sollen endlich mehr leisten, dann machen Sie sich erst einmal Gedanken, wie sie Ihre Mitarbeitern zu einem Mehr an Leistung verhelfen können...
Kein Witz: Es ist erwiesen, dass der Mittagschlaf im Büro Wunder wirkt. Schon eine 15-minütige Siesta sei eine optimale Kraftquelle und steigere die Leistungsfähigkeit enorm. Noch dazu würden die Mitarbeiter bei regelmässiger Anwendung seltener krank.
Mario Ohoven, Präsident des BVMW sagte kürzlich dazu: „Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass man schon nach 15 Minuten Mittagsschlaf effizienter, motivierter und kreativer arbeitet.“ Er gönnt sich diese Auszeit ebenfalls.
„Da ich als Europäischer Mittelstandspräsident fast täglich fliege, halte ich meine Siesta eben im Flugzeug. Ich nicke sofort ein. Allerdings habe ich lange dafür gebraucht, dahin zu kommen.“
Gesundheitsexperte Prof. Dr. Hademar Bankhofer ist ebenfalls ein Verfechter des gepflegten Büroschlafs: „Man weiß: Es kann die Leistungskraft und Arbeitsfreude für den Nachmittag enorm erhöhen, wenn man mittags für 10 bis 15 Minuten ein kleines, ungestörtes Nickerchen macht.“
„Länger sollte es nicht dauern, sonst tritt das Gegenteil ein: Man fühlt sich danach träge und lustlos, weil man gern noch länger ruhen würde“, so Prof. Dr. Hademar Bankhofer weiter.
In anderen Ländern wie Japan, den USA und China wird der Mittagsschlaf in großen Unternehmen praktiziert. Er steht dort sogar verpflichtend im Arbeitsvertrag. Dort haben viele Unternehmen spezielle Ruheräume für ihre Mitarbeiter eingerichtet.
Bankhofer: „Und auch im deutschsprachigen Raum habe ich jetzt mit Freude festgestellt, dass es immer mehr Firmen gibt, die Entspannungsstühle für Unternehmen herstellen und diese gut verkaufen.“
Wenn es solche Ruheliegen im Büro nicht gibt, empfiehlt Bankhofer: „Es ist gesünder, sich im Stuhl zurückzulehnen und die Füße auf den Tisch zu legen. Geht das nicht, dann die Beine entspannt unterm Tisch ausstrecken.
Am besten, man hält einen Schlüsselbund in einer Hand. Wenn man die absolute Entspannungsphase nach zehn bis 15 Minuten erreicht hat, lässt man den Schlüssel fallen und wacht auf.“
Quelle: Erstellt mit Material aus „Express“
BVMW Landesgeschäftsstelle Zug
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